Kraftförster gegen die Tigers von BCH
Zweites Rückspiel des Jahres, zweites Spiel gegen einen Tabellenhöheren. Die Förster nehmen ihren Job ernst und kümmern sich um das Getier im Forst.
Im Hinspiel haben uns die Tigers noch böse gerissen, das Rückspiel sollte dann die Nahrungskette im Forst wieder in die korrekte Reihenfolge bringen. Uns war von Anfang an klar, dass wir eine konzentrierte und fehlerfreie Leistung abrufen müssen, um zur Primetime des Wochenendes dieses Spiel zu gewinnen. Und im Hinblick auf „Konzentration“ und „Fehlerfreiheit“ haben wir uns in der Vergangenheit ja schon öfter selbst enttäuscht.
Bereits im Hinspiel haben wir uns mit den Tigers ein enges Spiel geliefert und es schien wieder ein ähnlich knappes Höschen zu werden. In der Nachbetrachtung konnte dann diese Vermutung bestätigt werden, denn die 12:3 Führung in der 6. Minute war mit 9 Punkten die höchste Differenz während des gesamten Spiels. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten aber auch die auffälligsten Spieler des Spiels noch nicht wesentlich ins Geschehen eingegriffen.
Auf Seiten der Tigers konnte sich Kollege Grimm am Ende mit 31 Punkten (5 3er) in den Vordergrund spielen, was immerhin knapp die Hälfte aller Punkte darstellt. Aber vielmehr hat uns alle der Auftritt von Stefan auf unserer Seite erfreut. Zwar nicht mit ganz so viel Punkten, aber mit einem Einsatz und einer Energie, die einem das Herz höher schlagen lässt. Dass dann auch noch die Dinger ‘reingegangen sind, waren wohl nur die Belohnung für die gute Arbeit. Nicht ohne Grund hat sich Stefan in diesem Spiel den Beinamen „Tasmanian Devil“ verdient. Wer ihn kennt weiß, das der sympathischen Wirbelwind Taz sowohl Bugs Bunny als auch Daffy Duck gern in den Wahnsinn treibt. Heute waren es die Tigers. Und zwar alle auf einmal. Wahnsinn, was Kollege Eckert da unter dem Korb geackert hat und an Rebounds hinten und vorne abgepflückt hat.
Aber Taz war nur der Herausragende unter den Guten. Denn in diesem Spiel haben wir es tatsächlich geschafft, das Niveau konstant hoch zu halten. Nur durch verhältnismäßig wildes Spielergewechsel haben wir unseren klassischen dritte Viertel Durchhänger wieder durchlebt. Von der 24. bis zur 29. Minute haben die Tigers mit 12:1 einen strammen Sprint hingelegt und die Führung auf 7 Punkte ausgebaut (45:52).
Doch der Begriff „knappes Höschen“ wäre nicht treffend, wenn nach den Einen dann nicht die Anderen dran wären. Und so war es dann auch. Zwischen der 29. und der 37. Minute haben wir dann mit einem 21:7 Zwischenspurt die Nummer klar gemacht. Drei Minuten vor Schluss waren wir dann mit 68:60 vorne und hatten alle das Gefühl, dass das reicht. So war es dann auch.
Zusammenfassend ein tolles Spiel, das auf einem hohen Stadtliganiveau stattfand. Kompliment an die Tigers, aber heute waren die Förster einen Tick besser.
Viertel: 19:16; 18:17; 14:20; 20:14
[Spielstatistik]
[Saisonstatistik]