Kraftförster gegen HaPi



Das hatte sich Neu-Förster Lars sicherlich anders vorgestellt. Letzte Saison noch in Diensten der HaPi Hoppers unterwegs, hat es der Herr Doktor dann diese Saison doch endlich geschafft, sich selbst wieder auf den Weg der Genesung zu bringen indem er sich selbst eine Frischzellenkur bei den Förstern verschrieben hatte.

Ein freudiges Wiedersehen mit den alten Recken sollte es werden. Optimalerweise natürlich mit eine positiven Ende und dem guten Gefühl, mit dem Wechsel wirklich ALLES richtig gemacht zu haben. Nun gut, das Spiel ging in die Hose, was aber an der grundsätzlichen Richtigkeit ein Förster sein zu wollen nichts ändert.

Dabei ist es schon verrückt. Ein Spiel, in dem die Förster 76 Punkte machen, hätte in der vorletzten Saison in JEDEM Saisonspiel für einen Sieg gereicht.

Aber jetzt ist eben Oberliga. Und damit ändert sich offensichtlich das eine oder andere. Manches allerdings leider auch nicht.

So landeten die Förster nach dem sensationell starken Auftritt gegen die Harburger in der Vorwoche gegen die Hoppers aus Halstenbek/Pinneberg wieder relativ unsanft auf dem Boden der Oberliga-Tatsachen.

Was mit 92:76 auf dem Papier eine deutliche Angelegenheit war, fühlt sich in der Realität nach einer äußerst unnötigen Niederlage an. Die Hoppers waren unterm Strich nicht unbedingt das bessere, in dieser Partie aber mit Sicherheit das clevererererere Team.

So ist die Geschichte des Spiel auch schnell erzählt: Während die ersten vier Punkte des Spiels noch auf unser Konto gebucht wurden, ging in den nächsten fünf Minuten kaum noch was. Hapi kassierte keinen Korb und ließ es im Gegenzug bei uns klingeln: 4:13 der Zwischenstand.

Was die Förster in dieser Saison sicherlich auszeichnet, ist der Wille, sich nicht geschlagen zu geben. So gelang es dann auch noch im ersten Viertel den Rückstand wieder auf 2 Punkte zu verkürzen, nur um kurz darauf wieder einzubrechen und mit 18:28 in die Viertelpause zu gehen.

Zur Halbzeit baute HaPi die Führung auf 14 Punkte aus. Und ein Blick auf das Zwischenergebnis von 54 (!) zu 40 zeigt, woran es gelegen hat: In der Defense haben sich die Förster einfach zu dusselig angestellt und den Hoppers viel zu viele leichte Körbe ermöglicht.

Auch die zweite Hälfte verlief nicht groß anders. Kleine Kraftakte sorgten dafür, dass wir nochmal auf 7 Punkte rankamen, aber statt den Hüpfern in diesen Phasen den finalen Knockout zu verpassen, steckten wir selbst wieder ein.

Die Frage nach dem Warum ist schwer zu klären.

Unkonstante Leistungen aller Förster (Daniel = 8 Punkte im ersten Viertel, dann nichts mehr, Doc = 13 Punkte in Hälfte 1 und 0 in Hälfte 2, ...) und eine „bemerkenswerte“ Foulverteilung von 34:18 zu ungunsten der Förster bieten Lösungsansätze. Auch Doktor Kühne blieb mit 5 schnellen Fouls bei 2 Punkten deutlich hinter seinen eigenen Erwartungen.

Aber vermutlich liegt der Grund ganz woanders: Nach dem Spiel der Vorwoche schockte Axel die Förster-Gemeinde mit seinem plötzlichen Rücktritt aus dem aktiven Geschäft und dem gleichzeitigen Antrag in die Forst-of-Fame.

Bei aller Abgezocktheit: auch die Förster sind nur Menschen und stecken so einen Schock nicht einfach so weg.

Nächste Termine:

  • Freitag, 20 Uhr: Training
  • 04.11. HHT bs. Förster
  • 18.11. Förster vs. GFL
Team Spiele Punkte W/L
ETV 4 6 3/1
EMTV 2 4 2/0
BSV 3 4 3/1
Förster 3 4 4/1
HHTV 4 4 2/2
TVG 3 2 1/2
SCR 3 2 1/2
UET 2 0 0/2