Was für den einen Freitag der 13. ist, ist für den Förster Samstag der 14..



Förster vs. ETV1: 64:84


Die Vermutung liegt nahe, dass mindestens ein Förster am Freitag vor dem Spiel den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen hat. So muss dem unbekannten Förster (es will mal wieder keiner gewesen sein) eine schwarze Katze vor die Füße gelaufen oder ein Spiegel zerbrochen sein.

Jedenfalls haben wir einen rabenschwarzen Start in das Spiel im eigenen Dörpsgarden erwischt. Nach neun Minuten standen auf der Spielanzeige auf unserer Seite nur magere zwei Pünktchen, während auf der Seite der Jungspunde von ETV, dank einer Ganzfeldpresse, ganze 26 Punkte eingetragen waren. Das nennt man dann wohl „sixteen-times-score“. Am Ende der ersten 10 Minuten stand es also 9:27. Nicht so geil.

Das Gute an der Sache: Mannix hat auf der Suche nach einem Förster ohne Schei... ähhh Pech an den Händen, die gesamte Bank einmal ein- und ausgewechselt. So sollten zumindest alle Pechförster in der Statistik auftauchen.

Während wir nicht so richtig glauben konnten was da gerade passiert ist, haben wir entschieden auf eine altersgerechte Zonenverteidigung umzustellen. Zur gleichen Zeit haben sich die ETVler von Coach Sükran gedanklich offensichtlich schon auf einen sicheren Sieg eingestellt.

Das gute an einer altersgerechten Zonenverteidigung ist, dass die Förster die Zone zu einem düsteren Tannenwald verengen konnten, in dem sich die jungen ETVler das ein oder andere Mal verlaufen haben. Michael, der schon im ersten Viertel fast die Hälfte unserer Punkte machte (also um genau zu sein fünf), hatte auch weiter keinen Bock den Ball nur im eigenen Korb versenkt zu sehen und holte den Tiger raus. Das Viertel ging mit 25:14 an uns. Zur Halbzeit waren wir also nur noch sieben Punkte hinterher. Schon geiler.

Never change a winnig Forst und wer trifft hat Recht. In der Halbzeit beschloss Coach Mannix bei der Zonenverteidigung zu bleiben und unsere Fastbreak-Positionen, wie im Training geübt, zu besetzen. Zonenverteidigung können die Spielförster. Über Fastbreak-Positionen haben wir alle mal der ein oder anderen Predigt von Mannix gelauscht. War aber auch egal – wer trifft hat Recht.

In der 29. Minute dann das Unglück. Maddin zieht zum Korb und wird gefoult. And one! Nur kann Maddin nicht mehr aufstehen, weil er auf dem Füßen des Gegners umgeknickt ist (Bänderriss im Sprunggelenk – Gute Besserung!). Eine echte Kriegsverletzung. Eine Minute später: Jungtanne Ole läuft abseits des Balles rückwärts, knickt einfach so um und muss das Spiel ebenfalls vorzeitig beenden. Eine echte Kraftförsterverletzung. Das dritte Viertel holen wir uns dennoch mit 23:16 Punkten. Es geht also mit Gleichstand in den Schlussspurt. Der Spielstand ist geil! Die Verletzungen sind gar nicht geil!

Das letzte Viertel sollte also die Entscheidung bringen. Wir verpennen die ersten vier Minuten und sacken uns einen 3:13 Lauf von ETV ein. Wir haben unser Feuer bei der Aufholjagd im dritten und vierten Viertel verschossen und verlieren das Spiel mit 20 Punkten (64:84). Voll ungeil!

Fazit: Zwei geile Viertel zu spielen reicht nicht aus. Wer hat eigentlich die Körbe im Dörpsgarden vernagelt? Laufen muss gelernt sein. Auch wenn das Ergebnis das nicht so richtig wiederspiegelt, die Mannschaftsleitung kommt in Schwung.



Nächste Termine:

  • Freitag, 20 Uhr: Training
  • 04.11. HHT bs. Förster
  • 18.11. Förster vs. GFL
Team Spiele Punkte W/L
ETV 4 6 3/1
EMTV 2 4 2/0
BSV 3 4 3/1
Förster 3 4 4/1
HHTV 4 4 2/2
TVG 3 2 1/2
SCR 3 2 1/2
UET 2 0 0/2