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Jugend forsch

Förster vs. Ottensen 55:44


Irgendwie fehlen da doch ein/zwei Monate in der Zeitrechnung...

Nachdem die letzte Saison Corona-bedingt vermutlich die längste aller Zeiten war und bis in den Juni dauerte, ging es also gefühlt ohne große Unterbrechung direkt gegen Ottensen wieder los.


Obwohl: Wir sind ja immer noch die Kraftförster und lassen uns von niemandem vorschreiben, wie lange wir unsere Sommerpause gestalten! Dumm nur, dass der HBV zumindest ein Mitspracherecht hat, wenn die Saison wieder losgehen soll.


So sind wir was Trainingsbeteiligung und Spielvorbereitung angeht dann auch mal ziemlich spät dran, dieses Jahr. Die Folge: Noch am Dienstag vor dem Spiel standen wir - erstmals in der Förstergeschichte (!) - kurz davor, den Saisonauftakt absagen zu müssen.


Nur vier Förster plus Coach M. meldeten sich spielbereit.

Die beste Zeit also für neue Experimente!

Die Fußstapfen scheinen schon mal zu passen.

Und weil die Förster ja schlaue Köpfchen sind, konnten die neuen Elemente schnell entdeckt werden: bei den 3. Herren fanden sich drei für das Wochenende freie Radikale, die eine Verbindung mit den Förstern eingehen wollten.


Ihre Namen: Chris, Leon und Ibo.


Am Spieltag selbst dockte sich mit Rami dann noch ein weiteres Teilchen mit an, so dass man doch statt 4 gleich 8 protonenstarke Förster am Start hatte.



Blieb nur die Frage zu klären, wie explosiv die Mischung werden sollte.


Stoßen sich die Elemente vielleicht ab? Ziehen sie sich an? Entsteht eine ganz neue Verbindung?

Ein erster Modellversuch wurde am Freitag im Training aufgebaut. Ergebnis: eine positiv geladene Stimmung, die Hoffnung auf eine Fortsetzung am Spieltag aufkommen ließ.


So ging es dann also ins Versuchslabor gegen Ottensen. Zunächst musste die Mischung ein bisschen länger als gewöhnlich angeheizt werden. Gut 5 Minuten dauerte es, bis es zu den ersten positiven Reaktionen auf dem Feld kam.

Ottensen konnte bis dahin auch noch keine Raketenforschung vorweisen und führte bis dahin nur mit 6:2.


Zeit also, das erste neue Element in Spiel zu bringen. Ibo brachte sich mit zwei Körben ins Spiel. Gemeinsam mit TAZ bildete sich hier unter dem Korb im Laufe des Spiels eine insbesondere für den Gegner schwer zu kontrollierende Mischung.

Gerade TAZ schien von der Synthese überrascht und wechselte seinen Zustand von fest auf ich geb gasförmig. 10 seiner insgesamt überragenden 22 Punkte erzielte er in den ersten 15 Minuten der Partie.

Mit einem Viertelübergreifenden 13:1-Lauf legten die Förster eine solide Base für den Sieg.


In der Tat machte es den Eindruck, als wenn die Forschungsgruppe Ottensen an diesem Tag keine guten Ergebnisse erzielen sollte. Da waren noch einige Fehler in den Gleichungen.

Und als es dann auch bei CJ direkt nach der Halbzeit kurz mal explodierte und drei 3er reinschweißte konnte die Führung auf eine äußerst solide 20-Punkte-Führung ausgebaut werden.


Spätestens zu diesem Zeitpunkt durfte die studierende Gruppe feststellen, dass die Chemie zwischen Jung und Alt (zumindest in dieser Partie) extrem gut funktioniert hat.


Wie bereits erwähnt, fühlte sich Ibo unter dem Korb wohl. Mit seinen langen Armen zog er den Ball immer wieder erfolgreich an sich - und belohnte sich mit ganz starken 8 Punkten in seinem ersten Stadtligaspiel (dass er bei einer ebenfalls starken Freiwurfquote die Punktzahl sogar hätte verdoppeln können, verschweigen wir hier mal. Man muss ja noch O2 nach oben haben).

Es ist nicht der Kopf der hängt. Es ist das Trikot (aber da kann man reinwachsen)


Chris hat mit viel Körpereinsatz und guter Übersicht dazu beigetragen, für die anderen Platz zu schaffen und war ein Elementarteilchen in der Gleichung, die unterm Strich nur 44 Punkte für den Gegner zuließ. Die Nervosität, die er sich selbst eingestanden hat, war also gar nicht notwendig.


Und schließlich konnte der Teilchenbeschleuniger Leon ein Element mit in den Forst bringen, was ansonsten meistens fehlt: Geschwindigkeit. Extrem wertvoll, wenn es darum geht, den Gegner in der Verteidigung unter Druck zu setzen. Gleichzeitig konnte er den Ball aber kontrolliert und mit Übersicht nach vorn bringen und andere in Szene setzen.


Doch was wäre ein Experiment ohne dass auch mal was schief läuft. Im letzten Viertel jedenfalls setzte die Reaktion der Förster jedenfalls langsam aus. Der Bunsenbrenner konnte dagegen in Ottensen nochmal gezündet werden.


Die Förster beschränkten sich auf eine empirische Studie: Wieviele Freiwürfe in Folge muss man daneben werfen, um den Gegner doch noch das Gefühl zu vermitteln, dass Spiel gewinnen zu können?


Die Antwort lautete: 10.

Zwischen der 32. und 36. Minute war das auch das einzige, was bei den Förstern noch klappte. An der Linie stehen und daneben ballern. Erst in der 37. Minute konnte mal wieder ein Korb erzielt werden. Ottensen nutze diese Fehlzündung für ein letztes Quäntchen Hoffnung und verkürzte noch einmal auf 9 Punkte.


Verdienter Ausblick auf den ersten Sieg in der Stadtliga.

Damit war es dann an der Zeit für Forschungsleiter Mannix das Experiment zu beenden.

Jugend forsch machte Platz für eine ganz solide alte Eiche. Mit soviel Forst vor den Augen fand Ottensen dann in den letzten Minuten auch nur noch einmal den Weg zum Korb, so dass das Ergebnis am Ende eine schöne Schnapszahl war.


Fazit: Ein gelungenes Experiment,


welches unbedingt weiterer Forschung bedarf.

Q.E.D,





Übersicht der Elemente:

Jörg: 3 Pkt, 6/3 FW, 4 Fouls

Chris: 0 Pkt, 2/0 FW, 0 Fouls

Taz: 22 Pkt, 7/4 FW, 2 Fouls

Rami: 0 Pkt, 1 Foul

CJ: 12 Pkt, 3 Dreier, 2/1 FW, 0 Fouls

Leon, 0 Pkt, 2 Fouls

Ibo: 8 Pkt, 8/0 FW, 3 Fouls

Sascha: 10 Pkt, 2 Fouls




















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