Kein Halali.

Wölfe vs. Förster 70:64.


So schnell kann es gehen, dass der Gejagte zum Jäger wird ...

Im Spitzenspiel der Stadtliga West trafen sich die Kraftförster mit den Wölfen auf ungewöhnlich dunklem Waldboden, um zumindest temporär zu klären, wer in der Nahrungskette vor dem anderen steht.


Vom Namen her waren die Felle natürlich schon verteilt. Kraftförster vs. Wölfe? Da sollte doch erstmal klar sein, dass die Oberförster auch die Oberhand behalten sollten. Zumal die Spielhalle auch noch in der Christian Förster Straße liegt. Hallalo? Selbstgänger, oder?

Allerdings hatte das Rudel von HHT einen vergleichbar guten Start in die Saison hingelegt, bei denen ebenfalls drei Gegner waidmännisch zerlegt werden konnten.


Dunkler Forst
Verwirrend. Die Förster auf dunklem Waldboden.

Die Förster waren also gewarnt, als es in den dunklen Wald an der Hohen Luft ging.


Nach zunächst vorsichtigem gegenseitigen beschnüffeln sollte es dann auch eine muntere Korbjagd auf die Tabellenspitze werden.


Mal trieben die Föster die Wölfe vor sich her, mal war es umgekehrt. Allein im ersten Viertel wechselte die Führung gleich 8x hin und her. Im zweiten Viertel nahmen dann zunächst die Förster reißaus und legten einen 9:2-Lauf hin. Der wiederum direkt mit 12:3 von den Wölfen gekontert wurde.


Nach der Pause ging es genauso weiter. HHT, zunächst weiter auf Angriff, drängte die Förster bis zur 27. Minute mit 5 Punkten Führung zurück, bevor der Gegenschlag gelang und 3 Minuten später die Förster mit einer 3-Punkte-Führung in den letzten Spielabschnitt gingen.


Bis hierhin also eine ausgeglichene Angelegenheit. Wobei die Förster mit - in dieser Saison - gewohnt starker Defense und einer Offense mit Luft nach oben sich gut gewappnet für das letzte Aufeinandertreffen sahen.


Letztlich brach aber nicht nur das letzte Viertel herein, sondern auch die Nacht. Und mit der einsetzenden Dunkelheit ging das Rudel Wölfe noch einmal geschlossen in den Angriff über. Nach einem kurzen Lauf der Förster, inklusive 7-Punkte-Führung, überrannten die Wölfe ihren Gegner schlicht und ergreifend. Während auf der einen Seite die Kraft aus den Förstern wich, klappte auf der anderen Seite zum richtigen Zeitpunkt alles. Auch die klassiche Eiche konnte nicht standhalten, so dass nach einem starken 25:1-Lauf das letzte Aufbäumen nur noch Ergebniskosmetik war.

HHT Wolves vs. Kraftförster
Doof, aber leider richtig.

Zur Schlusssirene brachen die Wölfe

entsprechend verdient in Siegesgeheul aus und machten sich somit selbst zu den Gejagten der Stadtliga West.


So mussten die Förstern allerdings nicht nur die erste Niederlage nach rund 1,5 Jahren beklagen. Viel schlimmer wiegt dabei allerdings der Verlust von Steffan, der sich kurz vor Schluss mit lädiertem Knie vom Feld tragen lassen musste.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags hoffen wir noch, dass es keine langfristige Verletzung ist...


Unterm Strich lässt sich festhalten, dass das Teamgefühl stimmt. Bis zum Schluss wurde gemeinsam gekämpft und leider auch gemeinsam verloren.


Scheiße anfühlen tut sich das trotzdem.



Statistiken

Mike: 18 Pkt, 2 Dreier, 9/6 FW, 1 Foul

Jörg: 0 Pkt, 2/0 FW, 4 Fouls

Ole: 6 Pkt, 2 Fouls

Taz: 7 Pkt, 2/1 FW, 5 Fouls

Simon: 16 Pkt, 1 Dreier, 3/3 FW, 1 Foul

Rami: 6 Pkt, 4 Fouls

Fawad: 6 Pkt, 4/4 FW, 3 Fouls

Steffan: 2 Pkt, 2/2 FW, 1 Foul

CJ: 0 Pkt, 1 Foul

Sascha: 3 Pkt, 2/1 FW, 1 Foul


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